Die Deutsche Gesellschaft für NeuroIntensiv- und Notfallmedizin (DGNI) sieht in akademisch qualifizierten Pflegefachpersonen Potenzial für die neurologische Intensivmedizin. In einer am 30. September 2026 veröffentlichten Mitteilung verweist der DGNI-Präsident auf Chancen für die pflegerische Forschung auf Intensivstationen, auf eine patientenorientiertere Verteilung ärztlicher und pflegerischer Kompetenzen und auf neue berufliche Perspektiven angesichts des Pflegemangels. Eine an einer neurologischen Intensivstation tätige APN beschreibt den Weg über ein Masterstudium in Advanced Practice Nursing und die Rolle als APN Critical Care mit den Rollenbildern Clinical Nurse Specialist und Nurse Practitioner. Offen bleibt nach Darstellung der Beteiligten, ob und in welchem Umfang APN künftig ärztlich vorbehaltene Aufgaben übernehmen und wie ihre Leistungen refinanziert werden. Genannt werden der Schutz der Berufsbezeichnung, klar verankerte Rollenprofile und eine tarifliche Einordnung auf Masterniveau. Die Diskussion fällt in eine Phase, in der das Bundesgesundheitsministerium ein eigenständiges APN-Berufsbild vorbereitet.
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Deutschland: DGNI sieht APN-Potenzial in der Neurointensivmedizin
Die Deutsche Gesellschaft für NeuroIntensiv- und Notfallmedizin (DGNI) verweist auf Chancen akademisch qualifizierter Pflegefachpersonen in der Neurointensivmedizin. Eine auf einer neurologischen Intensivstation tätige Advanced Practice Nurse beschreibt den Weg über ein Masterstudium und benennt offene Rahmenbedingungen.
Mehr zum Rechtsrahmen: Länder-Vergleich AT/DE/CH
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