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Wissen

Glossar

Viele Abkürzungen, viele Fachbegriffe. Hier sind die wichtigsten — kurz und in einfacher Sprache erklärt.

Zuletzt aktualisiert: September 2026

Kurz erklärt statt vollständig — für die Tiefe verlinken die Artikel im Wissensbereich.
ANP — Advanced Nursing Practice
Das Konzept: erweiterte und vertiefte Pflegepraxis auf Hochschulniveau — mehr klinische Verantwortung, nah an den Patient:innen. ANP bezeichnet die Praxis, nicht die Person.
APN — Advanced Practice Nurse
Die Person: eine Pflegefachperson mit entsprechendem Masterabschluss, die erweiterte Pflegepraxis ausübt — Oberbegriff für Rollen wie CNS und NP.
Advanced Practice Nursing
International (u. a. vom ICN) gebräuchliche Bezeichnung für das Handlungsfeld — im deutschsprachigen Raum weitgehend gleichbedeutend mit Advanced Nursing Practice (ANP) verwendet. Verwirrend: kürzt sich ebenfalls mit APN ab; auf anp.network steht APN immer für die Person.
Pflegeexpert:in APN
Die berufliche Bezeichnung der Person im deutschsprachigen Raum; in der Schweiz über die Registrierung APN-CH geschützt, in Österreich (noch) keine geschützte Berufsbezeichnung.
DGKP
Diplomierte:r Gesundheits- und Krankenpfleger:in — der gehobene Dienst und die Basis für den Weg zur APN.
PFA / PA
Pflegefachassistenz bzw. Pflegeassistenz — die Assistenzberufe in der Pflege.
CNS
Clinical Nurse Specialist: APN-Rolle mit tiefer Fach- und Systemexpertise für ein bestimmtes Gebiet (z. B. Wunde, Diabetes).
NP
Nurse Practitioner: APN-Rolle mit eigenständiger, erweiterter klinischer Versorgung — je nach Recht inkl. Diagnostik und Verordnung.
GuKG
Gesundheits- und Krankenpflegegesetz (Österreich) — regelt Aufgaben und Kompetenzen der Pflegeberufe.
Konsekutiver Master
Ein Masterstudium, das fachlich direkt auf einem passenden Bachelor aufbaut.
ECTS
Punkte, die den Studienaufwand messen — ein ANP-Master umfasst meist 90 bis 120 ECTS.
Die „3 P“
Die drei fachlichen Grundlagen einer APN-Ausbildung: Pathophysiologie, (Physical) Assessment und Pharmakologie.
Hamric-Modell
Das gängige Kompetenzmodell für ANP. Im Kern steht die direkte klinische Praxis, ergänzt um Beratung, Leadership, Ethik u. a.
PEPPA-Framework
Ein Schritt-für-Schritt-Vorgehen, um eine ANP-Rolle in einer Einrichtung sauber einzuführen und zu evaluieren.
Pflegefachkarrieremodell
Das Stufenmodell des ÖGKV — von der Unterstützungskraft über DGKP bis zur APN auf Master-Niveau.
ÖGKV
Österreichischer Gesundheits- und Krankenpflegeverband — der Berufsverband, der das ANP-Grundlagenpapier herausgibt.
Titelschutz
Der gesetzliche Schutz einer Berufsbezeichnung. Für "Pflegeexpert:in APN" wird er gefordert, ist in AT aber noch offen.
Heilkunde
Tätigkeiten zur Feststellung, Heilung oder Linderung von Krankheiten. Wer sie ausüben darf, richtet sich nach dem jeweiligen Recht und den nachgewiesenen Kompetenzen.
Community Nursing
Gemeindenahe Pflege mit Schwerpunkten wie Beratung, Prävention und Versorgungskoordination. Ausgestaltung und Bezeichnung unterscheiden sich je nach Land und Programm.
Community Health Nursing
International uneinheitlich verwendeter Begriff für gemeinde- und bevölkerungsbezogene Pflege. Er ist nicht in jedem Kontext gleichbedeutend mit Community Nursing.
Scope of Practice
Der Tätigkeits- und Verantwortungsbereich, den eine Rolle ausüben darf.

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